Der Chapel Of Tone - Overdrive Bausatz

Artikelnummer: 3054

Dynamisches Röhrenamp Overdrive.

Kategorie: Overdrive

Gehäuse

ab 19,00 €

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sofort verfügbar

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Beschreibung

Der Chapel Of Tone ist ein sehr dynamisches Booster/Overdrive Pedal. Es orientiert sich an 60er Jahre Plexi Amps in der amerikanischen Version mit 6550 Endstufenröhren. Es arbeitet auch seht gut mit anderen Overdrive Pedalen zusammen, was zu mehr Sustain, Ton und Gesamtdynamik führt.

Dieser Bausatz enthält alles was man braucht, um ein voll funktionierendes Effektgerät zu bauen. Nicht enthalten, aber außerdem noch sinnvoll:

  • Gehäuse: einfach oben selbst auswählen
  • DC-Netzteil
  • 3 schöne Drehknöpfe für die Potentiometer, 6,3mm Achsen
  • Decal-, transparente oder Transfer-Folie für die Beschriftung

Instrument: Gitarre
Effekt-Typ: Overdrive

Anleitung + Pläne

Universalanleitung: Universelle Anleitung

Schaltplan und Platine: Schaltplan

Stückliste: Stückliste

Effektgeräte bauen leicht gemacht: Effektgeräte bauen

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Einträge gesamt: 2
5 von 5 feiner Booster

Warum dieser?
Ich habe inzwischen eine recht gute Auswahl an verschiedensten Dirt-Pedalen; Klassiker, Boutique-Teile, Cheapos und einige DIY-Pedale. Eigentlich alles abgedeckt. Aber das Basteln an den Geräten macht ebensoviel Spaß wie das Basteln am eigenen Sound. Da trifft Bastelwut auf Sammelleidenschaft, auf Neudeutsch G.A.S.
Die Aussicht, auf etwas andere Art ein anderes Pedal oder den angecrunchten Röhren-5-Watter noch etwas anzublasen, gefiel mir am COT-Clone besonders. Und die kleinen Abmessungen und der Preis waren auch Argumente. Daher...

KIT:
Das Kit war vollständig und schnell da und innerhalb kürzester Zeit bestückt. Dabei hat sich meine Grobmotorik jedoch gerächt, ich hab beide Germanium-Dioden gekillt, weil ich die Beinchen ohne Vorsichtmassnahme gebogen und sie dabei aus dem feinen Glaskörper herausgebrochen habe. M**t!
Klaus schickte umgehend Rat und Ersatz. Vielen, vielen Dank.
Nun die Beinchen über eine Spitzzange gebogen und heil gelassen. So passen sie zwar nicht mehr ins Rastermaß, macht aber nix und funktioniert jetzt gut.

Beim ersten Testbetrieb hatte ich dann nur die halbe Lautstärke, war aber auch wieder mein Fehler. Schließt man alles richtig an, kommt auch alles richtig raus. (Ist ja nicht immer so, hier stimmt es aber wieder mal!)

Sound:
Der erste Testbetrieb am Transistorverstärker zeigte sofort Stärken und Schwächen auf. Der Sound ist schön crunchig, ein leichter Overdrive, weit, weit weg von Distortion. So war es gedacht. Die Regler Nature und Structure arbeiten sehr subtil, beschreiben kann ich das schlecht, aber sie unterstützen schön den Grundsound auf der Suche nach dem Sweet Spot. Volume macht von viel leiser bis zu etwas lauter. Alles fein.
An der Transe hatte ich aber keinen Spaß, das war viel zu harsch, da gehen andere Pedale alleine besser.

Jetzt aber an die Röhre:
Für sich alleine vor dem Röhrencombo ist dat Kapellsche ein schöner Boost zum crunchen. Den Volume voll auf und die beiden Sound-Feinregler auf´s eigene Belieben eingestellt, hat man mit dem Volume der Gitarre alle Macht in der Hand, besser, als es ohnehin schon ging. Vor dem cleanen Amp geht´s von glockig-clean bis crunchig, vor dem angecrunchten Amp von sahnigem Crunch bis fettem Overdrive.

Am besten jedoch gefiel mir das Setup COT - Sherwood (Westwood-Clone) - Röhrenamp. Die beiden Drive-Pedale ergänzen sich da prima. Zwei klare Kandidatén für ein noch zu bauendes Kombi-Pedal.

Distortions oder Fuzz-Pedale werden durch das COT nicht aufgewertet, das war aber auch nicht zu erwarten.

Fazit:
Quasi ein toller Röhrenbooster mit erweiterter, sehr subtiler Soundmöglichkeit. Sehr spannend vor einer Röhre und/ oder nem anderen schönen Overdrive. Nicht besonders flexibel, dafür fast schon ein Always-on-Sound.
Wer etwas mehr will als einen einfachen Booster, ist hier sehr gut bedient.

., 15.07.2019
3 von 5 nicht als booster zu gebrauchen

wie immer hier, toller bausatz, alles easy. das pedal eignet sich herrvoragend als preamp mit nachfolgender speakersim. oder IRs. vor dem amp muss man volume schon voll aufdrehen, damit das signal wenigstens gleich laut ist, als boost also ungeeignet. die klangregelung arbeitet eher subtil. die zerre geht von keine zerre bis plexi, also eher angecruncht. wer genau das sucht, ist hier richtig, klingt klasse. aber eben ein one trick pony

., 23.12.2019
Einträge gesamt: 2


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