Der Squeezer - Compressor Bausatz

Artikelnummer: 615

Kategorie: Modulation, Dynamik

Gehäuse

ab 19,00 €

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Beschreibung

Der Squeezer ist ein relataiv einfach aufegebauter, dafür aber außerordentlich gut klingender Compressor.

Dieser Bausatz enthält alles was man braucht, um ein voll funktionierendes Effektgerät zu bauen. Was außerdem noch sinnvoll ist:

  • Gehäuse: einfach oben selbst auswählen
  • 9V Batterie oder ein DC-Netzteil
  • 1 schöner Drehknopf für das Potentiometer, für 6,3mm Achse
  • Decal-, transparente oder Transfer-Folie für die Beschriftung


Effekt-Typ: Compressor
Instrument: Gitarre

Sounds

Zwei Tracks mit dem Orange Squeezer:

Anleitung + Pläne

Universalanleitung: Universelle Anleitung

Schaltplan und Platine: Schaltplan

Verdrahtungsplan: Verdrahtung

Stückliste: Stückliste

Effektgeräte bauen leicht gemacht: Effektgeräte bauen

Bewertungen (12)

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Einträge gesamt: 10
5 von 5 GENIAL

Zum Konzept:
Diese Schaltung ist meiner Meinung nach schlichtweg die genialste Schaltung, die als Treterbastelei herumschwirrt. Trotz ihrer Einfachheit kann sie die Ausklingzeit sehr schön verlängern und z.B. einen nachgeschalteten Röhrenverstärker wunderbar im Sweet Spot halten, ohne die Bässe zurücknehmen zu müssen. Interessant: Sie hat praktisch keine Einstellmöglichkeiten. Die festeingestellten Werte passen einfach so. Diese Schaltung ist so stimmig, dass ich gar nicht das Gefühl habe, dass sie irgendwie nicht optimal wäre. (Bei anderen Fuzz oder Oberdriveschaltungen hatte ich schnell das Gefühl, dass es das irgendwie doch nicht so ganz ist.)
Die einzige Hürde, die man bei diesem Konzept nehmen muss, ist die Einstellung des Arbeitspunktes mit dem Trimmer. Hier muss man sich Zeit nehmen bei noch offenem Gehäuse, da der Arbeitspunkt innerhalb einzelner Winkelgrade am Trimmer liegt.

Zum Bausatz: Super, dass die Widerstände beschriftet sind, kein mühsames Nachsehen der Farbcodes. Es gibt sogar Fassungen für die Transistoren. Die habe ich weggelassen, da ich sie hier nicht nötig finde bzw. sogar eine Wackelkontaktmöglichkeit. Dafür könnte man vielleicht zur Schonung der Batterie heutzutage ggf. eine High Efficiency LED mit größerem Vorwiderstand nehmen.
Fazit: Überschaubare Bastelei mit hohem Nutzeffekt, vielen Dank!

., 17.10.2014
5 von 5 Cooles Teil

Die Beschreibung im Webshop sagt es eigentlich schon:
einfach aufgebaut, aber außerordentlich gut klingend!

Der Bausatz ist wie immer übersichtlich, in bewährter Musikding Qualität und schnell zusammen gebaut. In meinem Fall hab ich das Trimpoti (Bias) durch ein normales Poti ersetzt und mit in´s Gehäuse geschraubt.

Ja und jetzt möchte ich das Teil nicht mehr missen! Cleanes klingt knackiger, ausgewogener, also einfach mehr da, und das bei gleichem Level. Vor einen Verzerrer/Overdrive geschaltet das Gleiche: Knackiger und voller.

Man hört den Compressor bei korrekter Bias-Anpassung auch nicht arbeiten, es gibt keine hörbaren Regelvorgänge. Alles sehr musikalisch und unauffällig. Und genau das macht einen guten Compressor aus

., 19.10.2014
5 von 5 Einwandfreier Bausatz

Das ist mein erster Effekt-Bausatz. Bisher hatte ich nur Erfahrung beim Löten von Gitarren-Elektriken. Und es hat auf Anhieb funktioniert. Hatte Anfangs auch etwas Schwierigkeit, den Trim-Poti richtig einzustellen und hatte eine falsche Erwartungshaltung, da ich Kompressoren nur aus anderen Einsatzgebieten kannte (Bass und Studio).
Wenn ich jetzt mit meiner Strat spiele, mag ich das Teil gar nicht mehr ausschalten.
Und der Bausatz war perfekt vorbereitet.
Lieben Dank an Das Musikding.

., 30.08.2015
4 von 5 Klangaufwertung

Wenn man relativ unerfahren ist mit dem Zusammenbau und dem Umgang mit elektronischen Bauteilen, so wie ich, kann folgendes passieren: a) Die Germaniumdiode (aus Glas!) wie einen Widerstand zwischen Daumen und Zeigefinger nehmen um die Beinchen im rechten Winkel weg-
zu biegen, funktioniert hier nicht. Die Diode zerbricht. b) Dieser Bausatz hat eine Tendenz zu rauschen wenn man nicht sauber arbeitet. Alle Pinne und Transitorbeinchen so kurz wie möglich abknipsen, die wirken sonst wie Antennen. c) Unbedingt kalte Lötstellen vermeiden! (Mit einer Lupe gut zu erkennen).
Ok, letztendlich hat es dann auch ohne Rauschen bei mir funktioniert. Meine Telecaster mit Single Coil und Humbucker ist im Klang deutlich aufgewertet. Die Akkorde klingen harmonischer, weicher, mit etwas mehr Sustain und ein klein wenig weniger grell. Ich bin mit den Ergebnis sehr zufrieden. Mark Knopfler lässt grüßen ;-)

., 15.09.2015
4 von 5 Respekt!

Liebevoll zusammengestellter Bausatz! Gut und schnell aufzubauen, und das Ergebnis kann sich hören lassen. Bin schwer angetan!

., 20.09.2016
5 von 5 Großartiges Pedal!

Zum Aufbau:
Der Squeeze ist wirklich einfach aufgebaut und sicher auch für Anfänger geeignet. Er passt prima in ein B-Gehäuse. Vorsicht nur mit der Germanium-Diode. :-) Ich hatte trotz einiger vollendeter Pedal-Projekte noch nie eine in der Hand gehabt, und sie ist mir, wie schon manch anderem vor mir, augenblicklich zwischen den Fingern zerbrochen. Klaus Brunner hat mir sehr schnell und freundlich geholfen und mir gratis (!) eine Ersatzdiode geschickt. Beim zweiten Mal habe ich die Beinchen dann jeweils mit einer schmalen Zange gehalten und mit einer zweiten Zange gebogen, so ist es mir doch noch geglückt. :-)

Zum Sound:
(mit Strat, Vintage Noiseless PUs, Laney 15 Watt Vollröhre [„britisch“, EL84], 12“ Celestion G30)
Es hat sich gelohnt, der Kompressor ist wirklich fantastisch. Ich habe einige Kompressor-Pedale, die mir aber fast alle zu stark eingreifen, v. a. der Dyna, den man eher als Effekt einsetzen kann, weil er so deutlich hörbar ist. Der Squeeze ist vergleichsweise unauffällig, aber doch sehr hilfreich. Ich benutze ihn einerseits als (fast) neutralen Boost für Clean-Sounds, um mit meiner Strat v. a. bei niedrigen Lautstärken am Amp doch eine gewisse Sättigung gerade in den unteren Mitten und Bassfrequenzen zu erreichen. Er hebt auch die höheren Mitten an, macht aber keine schrillen Höhen, was ich persönlich großartig finde. Deshalb „fast neutral“. Ist nicht gerade eine Vintage-Vorgehensweise, aber ich mag die Strat lieber etwas „fetter“. Clean-Sounds sind einfach größer mit dem Squeeze, ohne dass alles vereinheitlicht würde. Es bleibt jede Menge Raum für Dynamik in der Spielweise.

Und den Lieblingssound vieler Strat-Spieler, Stichwort „glasig“/SRV, kann der Squeeze sehr schön mitgestalten, wenn man ihn vor ein Overdrive-Pedal hängt. Ich habe es mit Breaker, Lius und Screamer ausprobiert; er holt noch mal jede Menge Sustain raus und verstärkt sozusagen die jeweilige Charakteristik des Pedals. Schaltet man ihn hinter den OD, wird es auch interessant: An Gain geht dann einiges verloren, aber der Sound wird sehr dicht und kompakt. Diese Variante geht klar auf Kosten der Dynamik, deshalb nichts für mich, aber z. B. für Rhythmusgitarre in größeren Bandkontexten stelle ich mir das ziemlich attraktiv vor.

Wie gesagt, das alles gilt eher bei niedrigen Lautstärken am Amp, so wie ich es bei Proben und kleineren Auftritten bevorzuge.

Wie alle Kompressoren neigt auch der Squeeze bei Output jenseits der „14 Uhr“ zum Rauschen, da gilt es, einen geeigneten Mittelweg zwischen Amp-Lautstärke und Pedal-Lautstärke zu finden. Die Einstellung des Squeeze ist ja mit dem einen Regler denkbar einfach. :-) Ich habe bisher keine weitere Einstellungsmöglichkeit vermisst. Wie schon andere geschrieben haben: Man will gar nichts einstellen, es stimmt einfach so!

Viel Spaß mit diesem großartigen kleinen Pedal!

., 10.08.2017
5 von 5 Perfekt

Der Squeezer entspricht exakt meinen Vorstellungen eines einfach zu bedienenden und sehr gut klingenden Kompressors: einmal den passenden BIAS am internern Trimmpoti und einmal den Level-Regler eingestellt, und selbst mit den unterschiedlichsten Signalen (vom Vintage-Lipstick über Standard-Singlecoils bis zum HiGain-Humbucker) habe ich den gewünschten Pegel.

Die Dynamikbearbeitung empfinde ich dabei als äußerst angenehm: klarer Attack und ein schönes, gleichmäßiges Aufblühen des Sounds in der Sustainphase. Anders als bei diversen anderen Kompressoren, mit denen ich bisher gearbeitet habe, entsteht bei dem Squeezer nicht der Eindruck, dass die Dynamik kaputt gemacht wird, subjektiv eher im Gegenteil. Wie gut der Sound an den Fingern klebt fällt deutlich auf, wenn man einige Minuten über den Squeezer spielt und in dann mal ausschaltet. Habe mir inzwischen einen zweiten Squeezer für mein Übungsraum-Board bestellt.

Eine gute Spannungsversorgung ist auch bei diesem MD-Bausatz für einen nebengeräuschfreien/-armen Betrieb sehr wichtig. Wie ich auch schon bei anderen MD-Bausätzen (z.B. KOTB oder Angel) festgestellt habe, können Standard-Schaltnetzteile zu Brummen/Pfeifen/Rauschen führen.

., 04.10.2017
5 von 5 Schön und einfach, macht Spass

Schöner Bausatz, habe die Germanium diode zerbrochen und sofort eine als Ersatz bekommen. Top!

., 18.06.2018
5 von 5 Begeisterung pur

Dieser Bausatz war mein erster Versuch mit dem Lötkolben zu üben und bin mehr als begeistert vom Ergebnis.
Wie bei einigen Anderen ist auch mir die Diode zerbrochen, aber der nette Herr Brunner schickte mir gratis und superschnell eine Neue. Der Squeezer klingt besser als erwartet und hat viel spass beim Zusammenbau gebracht. Alle Teile waren super sortiert und sogar jeder Wiederstand beschriftet. Grossen Respekt an das Musikding

., 16.09.2018
5 von 5 Einfach und funktional

Mit etwas gefummel ging der Squeezer auch noch in ein A-Gehäuse rein (wenn man die Batterie weg lässt)! Klingt gut, hat genug Reserve um als Boost nach zu helfen (auch wenn er dann etwas rauscht).
Klasse Teil, zum Sound wurde genug geschrieben - eben alles einfach knackiger!

., 27.04.2020
Einträge gesamt: 10


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